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KHZG-konformes Besuchermanagement im Krankenhaus: Förderfähig digitalisieren

  • Autorenbild: Von occur
    Von occur
  • 14. Juni
  • 3 Min. Lesezeit
KHZG-konformes Krankenhaus in Weiß und Lila auf dunkelblauem Rasterhintergrund.


Mit dem Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) hat der Gesetzgeber 4,3 Milliarden Euro Förderung bereitgestellt, um Kliniken in Deutschland zu digitalisieren. Doch nicht jede Software ist KHZG-fähig. Wer welche Anforderungen erfüllt – und warum digitales Besuchermanagement dabei eine Schlüsselrolle spielt – zeigt dieser Beitrag.



Was ist das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG)?


Das KHZG wurde 2020 beschlossen und stellt Krankenhäusern Fördermittel zur Verfügung, um IT-Infrastruktur und digitale Prozesse zu modernisieren. Bund und Länder finanzieren gemeinsam Investitionen in elf sogenannte Fördertatbestände (FTB) – von der digitalen Notaufnahme über Patientenportale bis zur IT-Sicherheit. Ziel: bessere Versorgung, mehr Effizienz, höhere Sicherheit.


Wichtig: Krankenhäuser, die bis Anfang 2025 keine entsprechenden digitalen Lösungen implementiert haben, müssen mit Abschlägen von 2 % auf alle DRG-Erlöse rechnen. Die Investition in eine KHZG-konforme Plattform zahlt sich also doppelt aus.



Welche Fördertatbestände betreffen das Besuchermanagement?


Für ein digitales Besuchermanagement sind vor allem drei FTBs relevant:


FTB 2 – Patientenportale


Digitale Patientenaufnahme, Voranmeldung, Termincheck, Behandlungsinformationen – all das fällt unter FTB 2. Ein modernes Besuchermanagement integriert sich nahtlos in das Patientenportal und ermöglicht Patienten, Stammdaten vor dem Klinikaufenthalt online zu übermitteln und am Empfang per QR-Code einzuchecken.


FTB 9 – IT-Sicherheit


Krankenhäuser mit mehr als 30.000 vollstationären Fällen pro Jahr gelten als KRITIS und müssen besonders hohe IT-Sicherheitsstandards erfüllen. Dazu gehören verschlüsselte Datenübertragung, revisionssichere Protokollierung aller Zugriffe und ISO 27001-konforme Prozesse – auch bei der Besucherverwaltung.


FTB 10 – Cloud Computing und Schnittstellen


Daten müssen zwischen Systemen fließen, ohne doppelte Erfassung. Ein KHZG-fähiges Besuchermanagement bietet offene Schnittstellen zu Krankenhausinformationssystemen wie SAP IS-H, ORBIS (Dedalus) und medico (CGM).



Warum digitales Besuchermanagement im Krankenhaus wichtig ist


Papierlisten an der Pforte sind nicht nur DSGVO-problematisch – sie sind im Klinikalltag schlicht nicht praktikabel. Kliniken stehen vor drei zentralen Herausforderungen:


1. Patientensicherheit und Zutrittskontrolle


Auf Intensivstationen, in OP-Bereichen oder der Neonatologie dürfen nur autorisierte Personen Zugang haben. Digitale Systeme prüfen Berechtigungen automatisch, erteilen zeitlich begrenzte Zutrittsrechte und dokumentieren jeden Zugang revisionssicher.


2. Hygienemanagement und Infektionsschutz


Im Falle eines MRSA-, Norovirus- oder anderen Ausbruchs müssen Hygienefachkräfte in Minuten alle Kontaktpersonen identifizieren können. Digitale Anwesenheitslisten zeigen, wer wann auf welcher Station war – inklusive Aufenthaltsdauer.


3. Evakuierung und Notfallmanagement


Bei einem Brandalarm oder Stromausfall muss innerhalb von Minuten klar sein: Wer ist auf welcher Etage? Eine digitale Echtzeit-Anwesenheitsliste ersetzt fehleranfällige Papierlisten und kann Leben retten.



Wie occur KHZG-konformes Besuchermanagement ermöglicht


occur ist eine cloudbasierte Plattform, die alle drei FTB-Anforderungen in einer Lösung abdeckt:


Digitales Patientenportal (FTB 2)


Patienten registrieren sich vor der Aufnahme online, übermitteln Stammdaten, erhalten einen QR-Code und checken am Self-Service-Kiosk in 90 Sekunden ein – ohne Warteschlange.


IT-Sicherheit nach KRITIS (FTB 9)


Verschlüsselte Datenübertragung, revisionssichere Protokollierung jedes Zutritts und DSGVO-konforme Speicherung erfüllen die KRITIS-Anforderungen. Alle Audit-Logs sind exportierbar für Compliance-Prüfungen. Mehr zur Zutrittssteuerung.


KIS-Integration (FTB 10)


Offene REST-Schnittstellen zu SAP IS-H, ORBIS und medico sorgen für nahtlosen Datenfluss – keine Doppelerfassung, keine Inkonsistenzen.



Förderfähigkeit nachweisen: Was Sie für den KHZG-Antrag brauchen


Damit Ihr Krankenhaus die KHZG-Förderung erhält, muss ein IT-Dienstleister-Nachweis vorgelegt werden. Dieser bestätigt, dass die eingesetzte Lösung die Reifegrade nach KHZG-Indikator erfüllt. occur liefert alle erforderlichen Unterlagen – inklusive Auflistung der erfüllten Förderkriterien, Sicherheitszertifikate und Compliance-Nachweise.


Fazit: KHZG ist eine Investitionschance



Das Krankenhauszukunftsgesetz ist kein Bürokratiemonster, sondern eine einmalige Chance, veraltete Strukturen zu modernisieren. Ein digitales Besuchermanagement erfüllt gleich drei Fördertatbestände und verbessert gleichzeitig Patientensicherheit, Hygienemanagement und Notfallabläufe.

Mehr zu unseren Lösungen für Kliniken finden Sie auf der Seite Besuchermanagement für Krankenhäuser.

 
 
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